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Ohrenkorrekturen

Korrektur abstehender Ohren

Abstehende Ohren verursache häufig psychische Störungen, deren Ursache nicht immer erkannt wird. Es ist daher ratsam, abstehende Ohren vor Eintritt der Kinder in die Pubertät operieren zu lassen.

Kein Ohr gleicht dem anderen; weder vor noch nach einer Operation. So kann z.B. das rechte Ohr größer sein und weiter abstehen als das linke. Auch das Knorpelgerüst kann rechts anders aufgebaut sein als auf der linken Seite. Auf diese Unterschiede wird deshalb mit Nachdruck hingewiesen, weil die Ohren in der Regel nach der Operation von Freunden und Eltern sehr viel kritischer als vorher betrachtet werden. Es sei jedoch daran erinnert, dass beide Ohren nie zur gleichen Zeit gesehen werden können, so dass diese Unterschiede meistens nicht bemerkt werden.

Das Prinzip der Operation besteht in der Neubildung oder Verstärkens der natürlichen Faltung innerhalb der Ohrmuschel, so dass der äußere Rand in eine unauffällige rückwärtige Position gebracht wird. Nach exaktem Anzeichnen der gewünschten Form wird von hinten her der Ohrknorpel an der Stelle der künftigen Falte freigelegt und mit einem Schleifinstrument etwa auf die Hälfte seiner Dicke reduziert, so dass er sich leicht falten lässt. Mit drei bis vier dauerhaften Matratzennähten wird die neue Form fixiert und die Haut hinter dem Ohr mit einem versenkten Faden wieder vernäht, damit keine auffälligen Narben zurückbleiben. Besondere Fehlbildungen erfordern weitere Maßnahmen, die individuell angewendet werden.

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